Mittwoch, 16. September 2020

Liebe Mitglieder und Freund*innen,

der 4. Info-Brief wendet sich der Wiedereröffnung des Albert-Einstein-Forums und der Wiederaufnahme des Kabarett- und Kleinkunstprogramms zu. Am 25. September soll es wieder losgehen!

Endlich! Das noch bestehende (Rest-)Programm 2020 sieht für das Start-Wochenende vom 25. bis 27. September Tina Teubner (25.9.), Stefan Waghubinger (26.9.) und Don Clarke (27.9.) vor. Danach sind unter anderem Veranstaltungen mit Florian Schroeder (3.10.) – wer hat sich nicht seinen sensationellen Auftritt „Wahrheit Freiheit Satire“ am 8. August bei den Querdenkern 711 in Stuttgart bei YouTube angesehen?! – Maxi Gstettenbauer (4.10.) und vielen anderen bis zum Jahresende im frisch renovierten Albert-Einstein-Forum geplant. Das (geänderte) Programm ist auf den Webseiten der Stadt Kaarst zu lesen: https://www.kaarst.de/kultur-freizeit-und-stadtinfos/kultur/3k-kabarett-und-kleinkunst.html

Die Corona-Schutzverordnung bewirkt jedoch zur Einhaltung der Hygiene-/Abstandsregeln einige Änderungen gegenüber der gewohnten Teilnahme an den Veranstaltungen, die unbedingt zu beachten sind. Die Gesundheit aller Besucher*innen der Veranstaltungen, der Beschäftigten der Stadt Kaarst und aller weiteren Mitwirkenden sowie der Künstler*innen hat dabei oberste Priorität. Auf folgende, wesentliche Regelungen aus dem Hygienekonzept der Stadt Kaarst, die durch das Ordnungsamt, das Kreisgesundheitsamt und die Bürgermeisterin genehmigt wurden und die für die Besucher*innen der Veranstaltungen bedeutend sind, wollen wir an dieser Stelle hinweisen.

  • Der Zugang zum Forum vor Beginn der Veranstaltung ist jetzt nur noch vom Haupteingang, vom Parkplatz an der Straße „Am Schulzentrum“ ausgehend möglich.
  • Das Betreten des Eingangsfoyers des Albert-Einstein-Forums und der Aufenthalt dort ist nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung und mit Mindestabstand erlaubt. Nach Eintritt müssen die Hände gründlich desinfiziert werden. Dafür stehen Desinfektionsgeräte im Eingangsbereich bereit.
  • Für die Versorgung mit Getränken und Snacks steht im Foyer vor dem Einlass ein Verkaufsstand zur Verfügung. Auch am Verkaufsstand sind die Hygieneregeln einzuhalten! Die Getränke und Snacks dürfen mit in das Forum genommen werden.

Während der Veranstaltung ist weder ein Verkauf noch eine Rückgabe möglich.

  • Beim Einlass erfolgt eine kontaktlose Kontrolle durch Scannen der Eintrittskarte. Auf der Rückseite jeder Eintrittskarte wird sodann ein Aufkleber angebracht, der ein Adressfeld sowie Platz für die Sitzplatznummer hat. Am Platz trägt jeder Besucher seinen Namen, seine Anschrift und Telefonnummer sowie die Sitzplatznummer in das Adressfeld auf der Rückseite der Eintrittskarte ein. Schreibstifte befinden sich an jedem Platz. Noch vor Beginn der Veranstaltung werden die Eintrittskarten eingesammelt. Damit ist eine spätere Rückverfolgbarkeit im Bedarfsfall gewährleistet. Am Platz und nur dort darf der Mund-Nasen-Schutz abgelegt werden.
  • Beim Gang zur Toilette, deren Zugang sich links neben der Bühne befindet, sowie während der Toilettennutzung und beim Rückgang zum Platz sind der Mund-Nasen-Schutz zu tragen und ein Mindestabstand einzuhalten. Beim Verlassen der Toilette ist eine gründliche Handreinigung mit Seife und Wasser obligatorisch. Die Toiletten sind entsprechend ausgerüstet. Anschließend ist der zugeordnete Platz ohne Umweg wieder einzunehmen.
  • Es ist keine Pause vorgesehen. Die Veranstaltungsdauer nimmt darauf Rücksicht.
  • Am Ende der Veranstaltung ist ein ruhiges Verlassen des Forums mit aufgezogener Mund-Nasen-Bedeckung und mit dem Mindestabstand erwünscht. Es stehen dann beide Ausgänge zur Verfügung.

Wir alle sehnen uns nach dem Wiederbeginn. Für die Künstler*innen und die Veranstaltungstechnik, für Catering und andere Dienste ist die Wiederaufnahme von Veranstaltungen jedoch ein wichtiger Schritt zu einer einigermaßen erträglichen, wirtschaftlichen „Normalität“. Einiges bleibt da auf der Strecke, so das unbeschwerte Treffen und Plaudern mit Freunden im Forum während der Pause oder der großzügige Kartentausch. Das ist Vergangenheit.

Mit dem Beginn des neuen Programms (Januar 2021) wird eine neue Regelung zu den Eintrittskarten gelten: Beim Kauf der Eintrittskarte steht an den Verkaufsstellen bzw. im Internet ein Sitzplan zur Verfügung, anhand dessen die Sitzplatzwahl durch den/die Käufer*in zu treffen ist. Es handelt sich um eine personelle Zuordnung des Sitzplatzes. Name, Vorname, Adresse und Telefon-Nr. werden dann schon beim Kauf der Karte angegeben. Damit sind dann feste Sitzplätze vergeben!

Der Erhalt dieser Kaarster Kultur ist uns wichtig, auch wenn die neuen Formen anfangs fremd und umständlich wirken! Letztlich bleibt jeder selbst für seinen Schutz und damit auch für die Teilnahme an den Veranstaltungen des Kaarster Kabarett- und Kleinkunstprogramms verantwortlich.

Langsam werden wir auch unsere Projekte wieder anstoßen. Auch diese werden ein neues Format erhalten, das den Hygienevorschriften vor allem beim Kontakt mit den Schulen angepasst ist.

Ein Hinweis in eigener Sache: Den Termin unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung mussten wir verschieben. Sie findet statt am Dienstag, 27. Oktober 2020, im Haus Broicherdorf, Broicherdorfstraße 57, Kaarst. Beginn wird 19:30 Uhr sein. Bitte merken Sie diesen Termin und auch den der wieder notwendigen Anschlussveranstaltung vor, die am 1. Dezember im Bischofshof, Holzbüttgen, stattfinden wird. Die Einladungen werden wir rechtzeitig zusenden.

 

Mittwoch, 8. Juli 2020

Liebe Mitglieder und Freund*innen,

der dritte Brief setzt sich mit den möglichen Änderungen auseinander, die durch die Corona-Situation und die mit den Hygiene-Vorschriften verbundenen Einschränkungen zum Kabarett- und Kleinkunstprogramm und damit auch für unsere Jugend-Projekte auf uns zukommen.

Unsere Projektarbeit ruht zurzeit. Alle kulturellen Veranstaltungen der Stadt Kaarst sind seit März/April ausgefallen. Manche der ausgefallenen Veranstaltungen können auf das kommende Jahr verschoben werden, andere fallen ganz weg. Das kennen wir auch von kulturellen Veranstaltungen anderer Städte und Kreise, denn die Corona-Situation hat mit dem bundesweiten Lockdown die gesamte Kulturszene vollständig zum Erliegen gebracht. Und leider sehen die in letzter Zeit von der Politik zugelassenen vorsichtigen Lockerungen noch keinen greifbaren Fortschritt für die Kulturszene vor.

Das Albert-Einstein-Forum wird Ende August fertiggestellt sein und damit wieder als Veranstaltungsort zur Verfügung stehen. Damit ist die Hoffnung verbunden, dass das Kabarett- und Kleinkunstprogramm wieder aufgenommen werden kann. Wenn die Corona-Bestimmungen jedoch weiterhin bestehen bleiben, was zu erwarten ist, ist allerdings davon auszugehen, dass bei Einhaltung der Hygiene-/Abstandsregeln entsprechend der CoronaSchutzverordnung maximal 130 Plätze im AEF zur Verfügung stehen. Es wird bei dieser deutlich reduzierten Besucherzahl (vor Corona: bis 500 Plätze) für den Teil der Veranstaltungen schwierig, die im Herbstteil des bestehenden Kabarett- und Kleinkunstprogramms (September bis Dezember) ausverkauft sind bzw. für die viel mehr als 130 Karten verkauft wurden.

Es wird dann auch kaum mehr möglich sein, Schüler*innen in die Abendveranstaltung eines Künstlers mitzunehmen, den sie am Nachmittag im Rahmen unseres Projekts „Schüler treffen Künstler“ kennen lernten. Auf die alten Zeiten zu hoffen, in denen wunderbare Begegnungen stattfanden, auf das Wiederkehren der früheren „Normalität“ also zu warten, ist wohl illusorisch. Wir müssen lernen, mit dem Corona-Virus zu leben, genauso wie wir mit dem HI-Virus leben, für den es noch immer keinen Impfstoff gibt. Dieses Thema ist nur aus unserem Blickfeld verschwunden, es ist zur „Normalität“ geworden!

Unsere Projekte, in denen wir junge Leute gezielt an erlebte Theaterkultur heranführen wollen, müssen wir daher an die geänderte Situation anpassen. Eine Möglichkeit besteht darin, mit Künstlern unabhängig von deren Auftritt im Albert-Einstein-Forum in die Schulen zu gehen und dort am Nachmittag ein Treffen mit Schüler*innen einzurichten. In Workshops können sich die Schüler*innen auf „ihre/n“ Künstler*in vorbereiten und auch das Treffen nachbereiten. Wir stellen dafür Materialien zur Verfügung und übernehmen das Künstlerhonorar. Zur Auswahl der Künstler werden wir eine Vorschlagsliste erstellen, die wir mit den Lehrer*innen der interessierten Schulen und auch mit den Künstler*innen bzw. deren Agenturen abstimmen. Wie werden vorzugsweise Künstler*innen ansprechen, die ihren Auftritt im aktuellen oder folgenden Kabarett- und Kleinkunstprogramm in Kaarst haben.

Zusätzlich wollen wir Schüler*innen insbesondere der Sekundarstufe II der weiterführenden Schulen, die von ihrer Schule empfohlen werden, Karten für besondere Kabarett- und Kleinkunstveranstaltungen vermitteln. Ein schöner Effekt wäre es, wenn diese Schüler*innen über den Theaterbesuch auf unseren Webseiten berichten. Mit dieser Förderung wollen wir zunächst besonders interessierten Schüler*innen einen Kontakt zum Kaarster Kabarett- und Kleinkunstprogramm ermöglichen. Wir würden uns wünschen, dass daraus eine lebenslange Beziehung zu Theaterkultur im weitesten Sinne entsteht.

Unser im letzten Jahr begonnenes Projekt „Junge Leute lernen Kabarett – Präventionsbereich“ wollen wir unabhängig vom Kaarster Kabarett- und Kleinkunstprogramm fortsetzen. Dieser Anfang war sehr ermutigend. Und dass wir mit diesem Projekt auf Anhieb für den „DAVID 2020“ nominiert wurden, ist mehr als eine besondere Würdigung auch unseres Engagements. Zu den nominierten Projekten des DAVID 2020 ist von der Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband eine Broschüre erstellt worden. Bei Interesse bitte unsere Webseiten aufschlagen und den Link zur Broschüre im Projekt „Junge Leute lernen Kabarett“ öffnen!

Wenn die Veranstaltungen im Albert-Einstein-Forum wieder beginnen, werden wir auch bei kleinerer Besucherzahl eine Auswahl von Künstler*innen dem Publikum als Kandidaten für unseren Kleinkunstpreis KAARSTER STERN vorstellen und wählen lassen. Der Wiederbeginn wird mit dem neuen Programm 2021 erfolgen. Die Preisverleihung im Jahr 2021 muss leider ausfallen, da viele Veranstaltungen des laufenden Programms 2020 nicht stattfanden und damit auch die Künstlerwahlen nicht durchgeführt werden konnten. Die Preisverleihung an die Gruppe CARA, die den diesjährigen Kleinkunstpreis erhält, findet voraussichtlich im September statt. Zu dieser Veranstaltung werden wir kurzfristig informieren und einladen.

 

Freitag, 5. Juni 2020

Liebe Mitglieder und Freund*innen,

dieser zweite Brief widmet sich ausschließlich denen, die als soloselbstständige Künstler*innen unverschuldet durch die Corona-Situation in eine existentielle Krise geraten sind. Dazu gehören viele, die uns vom Kaarster Kabarett- und Kleinkunstprogramm her bestens bekannt sind, aber auch andere Soloselbstständige, die im Dienste der Kultur unterwegs sind.

Zum Beispiel Julia-Huda Nahas: Sie ist eine junge Regisseurin und Autorin, lebt in Kaarst und hat unser im vergangenen Jahr gestartetes Projekt „Junge Leute lernen Kabarett“ erfolgreich geleitet und die Jugendlichen zu einem eindrucksvollen Theaterstück geführt (siehe auf unserer Homepage: http://www.f3k-kaarst.de/junge-leute-lernen-kabarett ). Am 31. Januar wurde das von ihr inszenierte Stück „Sonnenstrahl im Kopfsalat“ im Theater „treppab“ der Badischen Landesbühne Bruchsal uraufgeführt. In drei Wochen sollte ein neues, von ihr geschriebenes Stück in Bremerhaven im Rahmen eines Festivals uraufgeführt werden. Das Festival wurde wegen der Corona-Situation abgesagt, so wie es allen Theatern ergangen ist, die seit März geschlossen sind. Das ist auch ein gutes Beispiel für das Problem, dass solche Festivals auch eine gute Gelegenheit darstellen, Kontakte zu knüpfen und neue Aufträge zu generieren. Das ist gerade für junge Regisseur*innen von großer Wichtigkeit, auch für ihre wirtschaftliche Entwicklung. Denn neben der Sorge um das Heute oder Morgen bleiben die Fragen: Was passiert im Herbst? Und was kommt im nächsten Jahr? Während der Zeit, in der die Theater geschlossen waren, gab es keine Aufträge, daher auch kein Honorar und kaum Sichtbarkeit. Zu Hause kann an neuen Stücken geschrieben werden, aber dafür gibt es erst einmal kein Geld. Und wann wieder regelmäßig bezahlte Aufträge kommen, steht noch in den Sternen.

Das Geld, das die Landesregierung unter dem Rettungsschirm für Solokünstler*innen zur Verfügung stellte, darf, wie sich erst später herausstellte, nicht für Lebenshaltungskosten ausgegeben werden. Die meisten Künstler*innen, die das Geld in Anspruch genommen haben, müssen nun einen Großteil (bei vielen ohne Geschäftsräume über 90 %) der Unterstützung wieder zurückgeben. Die Künstler-Soforthilfe steht trotz Aufstockung nur denen zur Verfügung, die bis zum 9. April einen Antrag gestellt haben. Eine Grundsicherung, von der die Politiker*innen zu Anfang sprachen, keine Spur! Die meisten Solokünstler*innen sind schon unter normalen Bedingungen nicht in der Situation, größere Rücklagen zu bilden, dafür reichen die Honorare der oft kleinen und in größeren Abständen erhaltenen Aufträge nicht bzw. die von kleinen Bühnen auch bei Soloauftritten bezahlten Künstlerhonorare waren für eine Rücklagenbildung kaum geeignet. Viele Künstler*innen werden durch die jetzige Situation zu Bittstellern und in Existenznöte getrieben.

Bei den Musikern, deren Konzerte man nicht besuchen konnte und die gewissermaßen als Ersatz eine kleine Kostprobe ihrer Lieder und Stücke in den sozialen Medien geben, kann man sich bedanken, in dem man wenigstens den Ticketpreis des ausgefallenen Konzerts spendet oder sich an Crowdfunding-Projekten der Musikkünstler beteiligt. Das macht einen nicht arm, ist aber ein bisschen Beruhigung, wenigstens etwas für die unersetzbare Kultur getan zu haben. Als kleiner Beitrag gegen das Vergessen!

Die Künstler*innen wollen vor Publikum spielen. Sie sehnen sich nach dem im Theatersaal sitzenden Publikum und dessen Reaktion, nach dem Gemeinschaftserlebnis. Wir brauchen Theater und Kleinkunst, weil es live eindrucksvoller ist, zur Reflexion des wirklichen Lebens, auch weil Kritik und Kontroversen gemeinschaftlich leichter zu ertragen sind, oder auch nur, weil ein heiterer Abend gut für die eigene Entspannung ist. Eine nachhaltige Gesellschaft braucht Theaterkunst und Kultur, die Vermittlung von Werten, losgelöst vom rein ökonomischen Streben:

Kunst und Kultur sind nicht wie Sahne auf dem Kuchen, die man dazu nimmt, wenn es einem gut geht, sondern die Hefe im Teig. Wer diese Hefe nicht in den Teig tut, der bekommt Steine statt Brot“ (aus dem Grußwort des Bundespräsidenten Johannes Rau aus Anlass von „Jugend musiziert“ am 15. Juni 2000 in Berlin).

Also, die Bühnen müssen bald wieder spielen, egal wie die von der Kultusministerkonferenz vorgegebenen Hygieneregeln umgesetzt werden. Denn auch wir, das Publikum, sehnen uns nach dem Live-Erlebnis. Aber die Frage ist dennoch erlaubt, wie werden wir die Abstandsregeln, die zukünftig maximal 200 Besucher im Albert-Einstein-Forum zulassen, und damit das Fehlen der Enge, des Kontakts mit Nachbarn, Freunden und der damit verbundenen Stimmung empfinden? Und wenn jeder Besucher während der gesamten Aufenthaltszeit den inzwischen bekannten (wenig beliebten) Mund-Nasen-Schutz tragen muss, wie soll da Stimmung und Atmosphäre entstehen? Und wie soll das Ganze wirtschaftlich dargestellt werden, ohne dass die Ticketpreise unattraktiv verteuert werden? Wir müssen diese Entwicklung abwarten und hoffen, dass die Verantwortlichen einen für alle Seiten tragbaren Weg finden. Nachfolgend Fotos von der Baustelle des Albert-Einstein-Forums (4. Juni 2020):

Neuer Anbau „kleiner Saal“:

Blick in den Innenraum des „kleinen Saals“:

Blick in das Forum (links befindet sich die Bühne):

 

 

Montag, 25. Mai 2020

Liebe Mitglieder und Freunde,

aufgrund einer staatlichen Anordnung entsprechend der Corona-Situation ruht seit einigen Wochen das Kabarett- und Kleinkunstprogramm der Stadt Kaarst am derzeitigen Aufführungsort, der Aula des Georg-Büchner-Gymnasiums in Vorst. Sicher ist, dass es keine Veranstaltungen mehr bis Ende August geben wird. Dann soll die Renovierung bzw. Erneuerung des Albert-Einstein-Forums fertig gestellt sein. In welcher Weise es dort aber mit dem Kabarett- und Kleinkunstprogramm weitergehen wird, ist leider noch nicht vorherzusagen.

Gewissermaßen als Übergangslösung richtete das 3k*-Team (Kabarett und Kleinkunst in Kaarst) der Stadt Kaarst für die Übergangszeit ein dem Autokino vergleichbares Drive-in-Comedy auf dem ehemaligen IKEA-Gelände in Kaarst ein. Für autofahrende Kabarettfreunde ein neues Gefühl! Bis Ende Mai ist dort noch beste Unterhaltung garantiert.

Informationen und das Programm hierzu sind über die Internetseite der Stadt Kaarst erreichbar. Hier der Link dazu.

Unserem F3k e.V. ist der Erhalt dieses weit über die Grenzen dieser Stadt bekannten und hoch gelobten Kabarett- und Kleinkunstprogramms ein großes Anliegen. Wir verstehen unser Engagement als Beitrag für eine kulturelle Vielfalt, die ein unverzichtbarer Bestandteil einer lebendigen und nachhaltigen Gesellschaft ist. Theater muss in unserer Gesellschaft auch zukünftig eine Rolle spielen – auch für die Kinder von heute!

Zurzeit ist es allerdings schwierig, unsere Förderziele, die junge, in Kaarst wenig bekannte Künstler und die jungen Leute unserer Gesellschaft im Fokus haben, zu verfolgen.

Der zusammen mit der Stadt Kaarst von uns einmal jährlich vergebene Kleinkunstpreis KAARSTER STERN geht in diesem Jahr an die Band CARA. Die Preisübergabe war im Rahmen des Festes der Kulturen in Kaarst auf dem Rathausplatz für den 21. Juni vorgesehen. Das Fest ist jedoch inzwischen abgesagt. Wann und wie wir den Preis übergeben werden, wird zurzeit noch mit den Verantwortlichen der Stadt und unserem Sponsor Sparkasse Neuss besprochen.

Für unser Projekt SCHÜLER TREFFEN KÜNSTLER, bei dem wir einen persönlichen Kontakt zwischen Schüler*innen und Künstler*innen herstellen und junge Leute auf eine begeisternde Weise an erlebte Kunst heranführen konnten, wurden in diesem Jahr bisher zwei Veranstaltungen im Oktober ausgesucht. Wir hoffen, dass diese Veranstaltungen stattfinden und wir das Treffen der Künstler mit den Schüler*innen arrangieren können.

Unser neues Jugendprojekt JUNGE LEUTE LERNEN KABARETT – BEREICH PRÄVENTION konnten wir nicht ganz zum Abschluss bringen. Die zweite Aufführung des kleinen Stücks zu Cybermobbing in einer der beiden beteiligten Schulen fiel wegen der plötzlich angesetzten Schließung der Schulen aus. Wir hoffen, dass wir diese Begegnung von zwei Schauspieler*innen mit den Schüler*innen einer neunten Klasse doch noch im Herbst nachholen können.

Bedingt durch die Corona-Situation hat der Vorstand beschlossen, die Jahreshauptversammlung auf Dienstag, 27. Oktober 2020, zu verschieben – voraussichtlich. Eine wegen einer Satzungsänderung notwendige Anschlussversammlung findet am Dienstag, 1. Dezember 2020, statt. Wir müssen die weitere Entwicklung abwarten, gehen aber derzeit davon aus, dass ab Herbst „kleinere Versammlungen“ wieder gestattet sein werden. Unsere Mitglieder werden rechtzeitig informiert werden!

Wir werden uns an bestimmte Einschränkungen unserer Lebensweisen gewöhnen müssen, solange die nicht sichtbare, aber weiterhin bestehende Gesundheitsgefahr durch den Corona-Virus besteht. Wir hoffen aber sehr, dass die Veranstaltungen des Kaarster Kabarett- und Kleinkunstprogramms in naher Zeit wieder starten und uns die Freude an dieser erlebten Kultur und auch ein unbeschwertes Wiedersehen mit Freunden ermöglichen.

Es grüßt herzlich der Vorstand des F3k e.V.